Der Weg zum Paar: Wie alles begann
Das ist wohl eine der spannendsten Fragen: Wie und wo haben sich Menschen kennengelernt, wann merkte man, dass man zusammengehört, oder besser, wann kam der Wunsch auf, zusammen zu sein. Also für alle, die es interessiert…

Moderne Zeiten
Man liest es immer wieder in diversen Magazinen: die Quote der Paare, die sich über ein modernes Medium wie das Internet kennengelernt haben, steigt. Die klassische Annonce oder gar der persönliche erste Kontakt in Bars oder auf Feiern ist auf dem Rückzug. Wir waren in dieser Hinsicht sehr modern.

Angefangen hat es (der genaue Erstkontakt ist uns leider flöten gegangen, schade, eine Feiermöglichkeit weniger) irgendwann im November 2004 mit ein paar harmlosen Nachrichten über Lycos. Dieser erste Schriftverkehr baute sich schnell aus, und wir haben eine Menge über den anderen erfahren. Virtuell gefielen wir uns schonmal….


Erster Kontakt
Internet ist toll, virtuell ist bequem, aber uns war klar, dass spannende Virtualität nur eine begrenzte Lebensdauer besitzt. Wir wollten uns kennenlernen, ganz real, trotz der etwa 250 Kilometer zwischen Kerstins Wohnort Minden und Andreas damaligem Wohnort Overath.

Das erste Zusammentreffen fand am 12.Februar 2005 in Bergisch Gladbach statt. Kerstin nahm damals die weite Fahrt auf sich, versprach sie sich dabei wenigstens einen netten Wellnesstag, sollte dieser Andreas doch nicht so unter–
haltsam sein wie erhofft. Die erste ‹Gegenüberstellung› verlief…    nö, verraten wir nicht. ;-)

Zumindest war er eine Woche später auf dem Weg nach Minden, wo man sich dann bei Schneetreiben und ungemütlichem Wetter zunächst auf einem Parkplatz bei Herford traf. Die ersten Bande waren geknüpft.


Das erste Jahr
Es folgte ein Jahr voller wechselseitiger Besuche. Mal war Kerstin Freitag und Sonntag auf der (Auto-)Bahn, mal Andreas. Im ersten Jahr gab es gerade mal zwei oder drei Wochenenden, an denen wir uns nicht gesehen haben. Außerdem kannten wir alle staugefährdeten Stellen zwischen der rheinischen Tiefebene und dem norddeutschen Flachland.

Diese Zeit war sehr spannend, da man sich ungeheuer viel mitzuteilen und sich zu entdecken hatte. Jedes Wochenende war ein Abenteuer, wenn auch leider ein zeitlich begrenztes. Wir stiegen beide in die Welt des anderen ein und entdeckten neben den unbekannten Seiten des anderen auch die vielen Gemeinsamkeiten, die unser beider Leben verband.

Die Wochenenden füllten wir entweder mit trauter Zweisamkeit oder wir gingen gemeinsame Unternehmungen an: verlängerte Wochenenden in Hamburg (immer noch eines unserer liebsten Wochenendziele), erholsame Tage im Mediterana bei Köln, ein paar Tage am Gardasee und in der Pfalz, Wein- und andere Feste in Minden, und als Highlight haben wir über die Weihnachtsfeiertage Sarah in New York besucht. Die Tage des Zusammenseins waren uns wertvoller als die Zeit der Trennung schmerzlich war.